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Auch wenn…

Unjeschminkt mit janz viel Wasser

Ein persönlicher Eindruck

Tag 1

Das Gründerzeitviertelfest „Unjeschminkt“ startete am Samstag mit – na ja – einigermaßen schönem Wetter. Das erste Konzert von Ballyhoo war fein und machte Lust auf mehr! Das Sinfonische Rochorchester war wohltuend. Langsam füllte sich der Platz und die Gespräche nahmen zu. Alles war gut.

Es füllte sich leider aber auch etwas anderes, oben schwebendes…
Der Himmel wurde dunkler und die Wolken sahen aus, als würden sie jeden Moment platzen, so voll waren sie.

Na, und dann kam er eben – der Regen…

Alles, aber auch alles stand unter Wasser. Viele Leute gingen nach Hause.  Viele kamen erst gar nicht. Was zu verstehen war. Der Strom fiel auch noch zwischendurch aus und es sah gar nicht gut aus für das Konzert der Lehmänner.

Doch es gab ein Einsehen von oben – während des Konzerts war es (überwiegend) trocken und die Stimmung richtig gut, wenn auch deutlich weniger Leute da waren als erhofft.

Das war Tag eins. Alle Hoffnung lag bei Tag 2.

Tag 2

Fing auch erst gut an. Sonne schien bis kurz vor Mittag. Picknick-Korb war gepackt (nur die Harten kommen in den Garten). Bis, ja bis der Himmel erneut aufbrach. Picknick fiel sogar für Harte aus 😉

Danach wieder Sonne und Hoffnung auf beständiges Wetter. War aber nix.

Goove!chor sang wie gewohnt einfach großartig – ohne Regen! Doch schon kurz darauf fing es wieder an. Und wieder. Und wieder. Machte echt kaum Spaß. Also – das Wetter. Nicht das Fest.

Kinderkunst am Baum

Kinderkunst am Baum

Denn:

  •  auch wenn ich am Samstag pitschenass war…
  •  auch wenn bei weitem nicht so viele Menschen da waren, wie erhofft…
  •  auch wenn der Sonntag mit einem Gewitter abschloss und der letzten Band vorsichtshalber abgesagt wurde…
  •  auch wenn das Wetter nach dem Gewitter und nach Abbau aller Zelte und Stände die Unverschämtheit besaß, strahlend und schön zu werden…

…war es für mich persönlich ein wunderschönes Wochenende in meinem Viertel.

Ich habe viele nette Nachbarn getroffen, mich an der Musik erfreut, an dem Zusammenhalt, wenn durch plötzlichen Regen alles ins Trockene gebracht werden musste und wieder einmal gedacht: „Was für ein nettes Viertel, in dem du da lebst!“

 

Was meinst du dazu?