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Bäume für den Adenauerplatz

Die gute Nachricht vorweg: Es sind 5 bis 6 neue Bäume geplant

und das gleich in ansehnlicher Größe. Deadline: der kommende Herbst. – Die Freude ist riesengroß!

Es war eine freundliche Nachbarschaftsveranstaltung am 5. Februar in der Jugendkirche am Adenau­erplatz und das Interesse groß. Etwa 50 Anwohner*innen waren gekommen um zu hören, wie es denn nun weitergeht mit dem Baumbestand auf dem Kleinod: Adenauerplatz. Präsenz zeigten auch führende CDU- und Grü­nen-Politiker.

Die Gespräche mit leitenden Mitarbeiter*innen der mags waren sehr konstruktiv. Der federführende Abo­rist/Baumpfleger Hanno Müller wusste viel zu den insbesondere durch den Klimawandel verursachten aktuellen Problemen zu berichten und konnte durchaus glaubhaft vermitteln, dass die Baumerhaltung und nicht blindwütiges Abholzen oberstes Ansinnen der Stadttochter ist.

So waren denn auch hier auf unserem schönen Adenauerplatz die grünen Riesen, durch die Trocken­heit geschwächt, von Pilzen und Schädlingen befallen und mussten schließlich der Axt weichen, andere kamen durch Stürme zu Fall.

Die Finanzierung der mindestens fünf versprochenen Bäume läuft über die mags, die sich auch um alle Arbeiten rund ums Einpflanzen kümmert. Wir finden das sehr lobenswert, denn im ganzen Stadtgebiet wächst die Zahl der kranken Bäume und damit die Belastung der mags-Mitarbeiter und nicht zuletzt der Stadtkasse. Dieser Trend ist überall zu beobachten und stellt die Kommunen inzwischen vor große Herausforderungen.

So war dann auch ein Fazit des Treffens nach durchaus kontroversen Diskussionen, dass es eine ge­samtgesellschaftliche Aufgabe ist, den Klimawandel zu stemmen… will man alles schwache Grün, das wegfällt, ersetzen. Auch Mönchengladbach ist hier auf Bürgerbeteiligung angewiesen. – Es war schön zu sehen, wie groß das nachbarschaftliche Engagement hierzu im Viertel ist. Gleich mehrere Besucher signalisierten Spendenbereitschaft und boten Unterstützung bei der laufenden Pflege an.

Wir als Initiative wollen das gerne aufgreifen und so schlug denn Martin Heinen in seiner Funktion als Schatzmeister des Vereins die Einrichtung eines Spendenkontos in der Gründerzeitbuch­haltung vor! Weitere Informationen hierzu folgen!

Margret Loers-Janßen bleibt in Kontakt mit der mags-Grünunterhaltung, um die Mög­lichkeiten eines Wasseranschlusses zu prüfen, damit Anwohner sich in schlimmen Trockenphasen an den Gießarbeiten beteiligen können.

Abschließend ein Riesendankeschön an die vielen interessierten Bürgerinnen und Bürger aus dem Viertel, an die Mitarbeiter/innen der mags und viele weitere Supporter.

Autorin: Magret Loers-Janßen

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