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Mein Freund der Baum – ein Nachruf

Gestern ging ich über den Schillerplatz und musste sehen, dass einer der alten Bäume – eine Robinie (siehe Foto: B. Jansen) – gefällt wurde.

Diesen Baum kenne ich seit Kindesbeinen und insbesondere nach dem Umbau des Schillerplatzes war ich glücklich darüber, dass diese alten Bäume erhalten werden konnten.

Nun ist er weg und das erfüllt mich mit Traurigkeit, auch wenn ich einsehe, dass ein morscher, kranker Baum eine Gefährdung auf einem so belebten Platz ist.

Aber trotzdem ….

Es müssen immer mehr Bäume weichen: wegen Pilzbefall, Krankheiten, Sturm- und vor allem Hitzeschäden – das Frühjahr war wieder zu trocken – die klimatischen Veränderungen zeigen sich immer dramatischer.

Dabei sind unsere Bäume wichtig für das Stadtklima und geben die Garantie für Abkühlung und gute Luft. Sie zieren das Stadtbild, bieten ein lauschiges Plätzchen, Unterschlupf für allerlei Getier und machen gute Laune.

Aber sie sind gestresst und leiden unter all dem, was wir so in die Luft pusten.

Allergiker*innen merken das sehr deutlich, denn durch den Stress werden die Baumpollen immer aggressiver. Die durch die Corona-Pandemie verursachte Pause zeigte sehr deutlich, wie sich die Natur erholt, wenn wir einfach mal die Füße still halten.

Ein Grund zum Nachdenken!

Mein Wunsch: Lasst uns gemeinsam mit Stadt, MAGS, Politik und Bürger*innen anpacken, damit unsere Innenstädte grüner werden, bzw. der Status Quo erhalten bleiben kann …

Mein Freund der Baum … unseren Kindern zuliebe!

Was meinst du dazu?