Alle Artikel mit dem Schlagwort: Stadtgestaltung

Neues Team für den Adenauerplatz

Was lange währt wird endlich gut: Damit das Viertel weiter zusammenwächst und Aktionen an den maßgeblichen Orten Schiller- und Adenauerplatz besser organisiert werden können, ist die Initiative Gründerzeitviertel um eine Arbeitsgruppe reicher geworden: die AG Adenauerplatz In erstaunlich kurzer Zeit haben sich schon zahlreiche nette Leute zu dieser AG zusammengeschlossen, die sich alle eine Belebung dieses schönen grünen Innenstadtplatzes wünschen, der echt viel Potential hat. Alle stecken voller Tatendrang und sind sich sicher, dass die Bemühungen um ein freundliches Miteinander das Lebensgefühl im Viertel heben werden. – Neuankömmlinge sind natürlich jederzeit willkommen! Erste größeres Aktionen bitte vormerken:  Viertel-Stammtisch am 07.06.2018 ab 20.00 h Trödelmarkt am 23. September 2018 Herzlich willkommen!  

Oh, wie schön ist Panama …

Nachdenkliches zur Podiumsdiskussion des BDA (Bund deutscher Architekten-Linker Niederrhein) am 19.10.2017 mit dem Titel: Quartiersbildung – Arrondierung des Gründerzeitviertels und Eicken Für alle, die nicht so im Thema sind: Es geht um die Bebauung der Brachflächen an der Steinmetzstrasse. Die Einladung zur Veranstaltung legt dem geneigten Leser die Vermutung nahe, dass in enger Zusammenarbeit mit der Stadt und der Initiative Gründerzeitviertel ein Konzept entwickelt wurde, das den historischen Charme des Viertels und das soziale Miteinander der Bewohner fördert. Hier möchte ich zunächst etwas Grundsätzliches klarstellen: Die Initiative Gründerzeitviertel ist keine Mitplanerin. Sie bringt Ihre Anregungen oder  Kritik im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten ein. Manches wird gehört, aber vieles eben auch nicht. Darauf wies Philipp Molitor zu Beginn der Veranstaltung deutlich hin. Auf dem Podium: Dr.-Ing. Burkhard Schrammen, Architekt und Stadtplaner Dr.-Ing. Gregor Bonin, Technischer Beigeordneter der Stadt MG Philip Molitor, Vorstandsmitglied der Initiative Gründerzeitviertel Moderation: Denisa Richters, Redaktionsleitung – RP MG Der Saal im Museum Abteiberg war bis auf den letzten Platz gefüllt. Nach der Begrüßung durch den 2. Vorsitzenden des BDA Herrn van Ooyen …

Zurück in alte Zeiten? … Abriss auf der Neuhofstr.

Jetzt ist sie weg, die alte Fabrik auf der Neuhofstraße, vormals Edler von F. Gewichen für ein Investitionsprojekt. MG+, wachsende Stadt: Ja! Keine Frage. Das braucht Gladbach, um den Aufschwung der Stadt auch mit entsprechendem Wohnraum zu begleiten. Aber: Attraktiv muss es sein…. Und wird das attraktiv? Die Neuhofstraße hatte eine fast geschlossene Altbau-Fassadenstruktur. Das Landgericht ist in Sichtweite, sicher eines der Vorzeige-Gebäude der Stadt. Und vor allem: Das Oskar Kühlen Quartier steht auf dem Nachbargrundstück. Hier haben Stefan Hamacher und die Schleiff Denkmalentwicklung ein Beispiel gegeben, wie man Historie mit modernen Ansprüchen verbinden kann. Und nebenan? – Mal salopp formuliert, hier wird einfach alles platt gemacht: Eine sehr schöne Fabrikfassade, stimmig im Gesamtbild. Und es werden wohl auch noch Gründerzeithäuser auf der Schwogenstraße fallen. Willkommen in MG1970! Altes weg und Neues hin! Die „Parade-Beispiele“ aus dieser vergangen geglaubten Zeit: Die östliche Seite der Bismarckstraße und die Viersener Straße. Mit einem 10.000 m² Grundstück kann man sich sicher etwas Besseres einfallen lassen. Eine Symbiose aus alt und neu. Aber dann wird es einen Ticken teurer …

Dein Viertel – Infoabend zu aktuellen Bauprojekten

Wie wird sich die Innenstadt und damit unser Viertel entwickeln? Welche Bauprojekte werden geplant? Wer, was, wann, wo? Frei nach dem Motto: „Sprechenden Menschen kann geholfen werden“ lädt die Initiative Gründerzeitviertel ein zu Information und Dialog. Wir freuen uns sehr den technischen Beigeordneten Herrn Dr. Gregor Bonin als Referenten begrüßen zu dürfen. Termin: 26.04.2017 – Beginn: 19.00 h Ort: JIM – Jugendkirche Mönchengladbach, Albertusstr. 38 in 41061 Mönchengladbach Herzlich willkommen!

Mitgliederversammlung 2017

In diesem Jahr wird die Mitgliedversammlung der Initiative Gründerzeitviertel e.V. ein wenig früher stattfinden. Sie ist eine gute Möglichkeit für unsere Mitglieder einander kennenzulernen, mitzusprechen, das Vereinsleben und die Themen unseres Viertels zu gestalten. Alle Mitglieder sind deshalb am 16.03.2017 um 19.30 h ganz herzlich ins Café Kontor (Albertusstraße 44a, 41061 Mönchengladbach) eingeladen. Also „nix wie ran an den Speck“, denn nie war die aktive Bürgerbeteiligung so wertvoll wie heute! Wir freuen uns auf Deine/Ihre Beteiligung! Herzlich willkommen! Das Vorstandsteam der Initiative Gründerzeitviertel.

Bedenken zur Steinmetzstraße

Bedenken Neubaumaßnahme Steinmetzstraße Grundsätzlich ist die Initiative Gründerzeitviertel e.V. für eine Bebauung der Brachflächen an der Steinmetzstraße. Wir haben aber Bedenken, was den derzeitigen Plan betrifft. Diese setzen sich im Wesentlichen aus folgenden Punkten zusammen: Die Verkehrsführung durch das Gründerzeitviertel ist für uns keine Option, da das Viertel nicht noch mehr motorisierten Individualverkehr verträgt. Dies bezieht sich im Besonderen auf die Sittardstraße und die Straßen rund um den Schillerplatz. Ein höheres Verkehrsaufkommen ist mit dem im nächsten Jahr geplanten Umbau des Platzes und der damit einhergehenden Verkehrsberuhigung unvereinbar. Da die Sittardstraße im Kreuzungsbereich Steinmetzstraße schon heute ein Nadelöhr ist, sehen wir auch dort keine Möglichkeit für ein erhöhtes Verkehrsaufkommen, besonders hervorgerufen durch Besucher eines dort geplanten Nahversorgers. Ein Nahversorger im geplanten Neubau ist für uns ebenfalls überdenkenswert, da es im Umkreis bereits mehrere Nahversorger gibt und im geplanten Neubau für die Fläche des Haus Westland auch Nahversorger in derselben oder doppelten Größe geben soll. Dies führt uns zu einem weiteren wichtigen Punkt. Aus unserer Sicht werden im Moment beide Baugebiete (776 und 481) separat gesehen …

Monika im Wunderland … ein Spaziergang durch´s Quartier

Warum jetzt so etwas? Am 12. Oktober erschien in der Rheinischen Post der Artikel „So schön ist es im Gründerzeitviertel“, der neben viel Lob auch heftige Reaktionen auslöste. Glaubt man den Kritikern, so steht das Gründerzeitviertel nebst Eicken vor dem Untergang. Es wimmelt von Wildpinklern, Müllverursachern, merkwürdigem Volk, Dreck, Krach und einstürzenden Altbauten. Diese Kritik und auch die Unterstellung, dass ich als rosa Schlumpf durch ein erdachtes Wunderland laufe, hat mich dazu gebracht eine Lanze für die geschmähten, eng miteinander verzahnten Viertel zu brechen. Ich werde beginnend in „Eicken-City“ langsam durch das Gründerzeitviertel bis zum Alten Markt wandern, ein heiterer Spaziergang durch meinen Kiez … am besten, Ihr kommt einfach mit! Nix los mit Eicken-City? Eicken ist einer der ältesten Stadtteile Mönchengladbachs und wurde 1269 erstmals urkundlich erwähnt. Mit der Ansiedlung der Textilindustrie im 19. Jahrhundert wuchs es und gelangte zu Wohlstand, wobei die Eickener Str. fast wie ein Boulevard wirkte. Der Bebauung kann man diese guten Zeiten noch heute ansehen. Im zweiten Weltkrieg es Glück, denn als die Alliierten in Mönchengladbach das Zerbomben des …

Unser Einspruch gegen den Bebauungsplan 776/N Steinmetzstraße

Diesen Brief haben wir fristgerecht an die Stadtverwaltung geschickt: Sehr geehrte Damen und Herren, die Initiative Gründerzeitviertel e.V. mit ihren 250 Mitgliedern steht dem Bebauungsplan sehr kritisch gegenüber. Wir sehen an vielen Stellen einen anderen Bedarf als den im Bebauungsplan definierten. Die vier offenen Wohnblocks, denen ca. 2001 durch den 4-spurigen Ausbau der Steinmetzstraße eine Seite genommen wurde, verdienen es wieder geschlossen zu werden. Die Stadtverwaltung und die Politik haben an dieser Stelle eine besondere Verantwortung, denn es war eine der großen Bausünden unserer Stadt, ein historisches Wohnquartier für eine überdimensionierte Straße teilweise zu zerstören. Diese Wertung des Ausbaus der Steinmetzstraße wird heute von den meisten Experten bestätigt. Die Initiative Gründerzeitviertel vertritt die Meinung, dass an dieser Stelle eine qualitativ hochwertige Bebauung realisiert werden muss. Unter diesem Begriff verstehen wir nicht teure oder exklusive Wohnungen, sondern eine Anpassung an das bestehende, historisch gewachsene Quartier. Folgende Anforderungen sollten idealerweise erfüllt werden: Die gemischte soziale Struktur des Gründerzeitviertels soll durch die neue Bebauung gefördert werden Die neue Bebauung soll (mindestens teilweise) familienfreundlich sein Es soll kein zusätzlicher …

Eine Chance für unsere Stadt

Mit Mut und Vision das neue Entrée des Gründerzeitviertels und der Stadt schaffen! Ende August wurden im Bauausschuss der Stadt Pläne für eine Bebauung der drei Brachflächen an der Steinmetzstraße vorgestellt. Diese drei Flächen sind das Randgebiet des Gründerzeitviertels und daher der Eingang vom Bahnhof und der Steinmetzstraße ins Viertel. Der einzige gezeigte Entwurf kam von Schrammen Architekten. Er sieht eine drei- bis fünfgeschossige Bebauung der Grundstücke vor, wobei ein Anschluss an die Dreigeschossigkeit der bestehenden Architektur realisiert werden soll. Abgesehen von der Bauhöhe fehlte diesem Entwurf allerdings die Eingliederung in die bestehende Architektur. Angepasste Architektur Sicherlich erwartet niemand eine Wiederherstellung der an dieser Stelle abgerissenen Gründerzeitarchitektur, aber dennoch wäre gerade an einer solch prominenten und sichtbaren Stelle in der Stadt eine hochwertige und moderne „Interpretation“ oder Anlehnung an den Stil des Gründerzeitviertels wünschenswert. Hierzu gibt es viele gelungene Beispiele, unter anderem auch im Viertel. Über Geschmack lässt sich bekanntlich trefflich streiten, doch eine vierhundert Meter lange, eher eintönige und monotone Fassade an einer solchen Stelle – muss das sein? Es geht nicht nur um …