Alle Artikel mit dem Schlagwort: Stadtgestaltung

Mein Freund der Baum – ein Nachruf

Gestern ging ich über den Schillerplatz und musste sehen, dass einer der alten Bäume – eine Robinie (siehe Foto: B. Jansen) – gefällt wurde. Diesen Baum kenne ich seit Kindesbeinen und insbesondere nach dem Umbau des Schillerplatzes war ich glücklich darüber, dass diese alten Bäume erhalten werden konnten. Nun ist er weg und das erfüllt mich mit Traurigkeit, auch wenn ich einsehe, dass ein morscher, kranker Baum eine Gefährdung auf einem so belebten Platz ist. Aber trotzdem …. Es müssen immer mehr Bäume weichen: wegen Pilzbefall, Krankheiten, Sturm- und vor allem Hitzeschäden – das Frühjahr war wieder zu trocken – die klimatischen Veränderungen zeigen sich immer dramatischer. Dabei sind unsere Bäume wichtig für das Stadtklima und geben die Garantie für Abkühlung und gute Luft. Sie zieren das Stadtbild, bieten ein lauschiges Plätzchen, Unterschlupf für allerlei Getier und machen gute Laune. Aber sie sind gestresst und leiden unter all dem, was wir so in die Luft pusten. Allergiker*innen merken das sehr deutlich, denn durch den Stress werden die Baumpollen immer aggressiver. Die durch die Corona-Pandemie verursachte …

Bäume für den Adenauerplatz

Die gute Nachricht vorweg: Es sind 5 bis 6 neue Bäume geplant und das gleich in ansehnlicher Größe. Deadline: der kommende Herbst. – Die Freude ist riesengroß! Es war eine freundliche Nachbarschaftsveranstaltung am 5. Februar in der Jugendkirche am Adenau­erplatz und das Interesse groß. Etwa 50 Anwohner*innen waren gekommen um zu hören, wie es denn nun weitergeht mit dem Baumbestand auf dem Kleinod: Adenauerplatz. Präsenz zeigten auch führende CDU- und Grü­nen-Politiker. Die Gespräche mit leitenden Mitarbeiter*innen der mags waren sehr konstruktiv. Der federführende Abo­rist/Baumpfleger Hanno Müller wusste viel zu den insbesondere durch den Klimawandel verursachten aktuellen Problemen zu berichten und konnte durchaus glaubhaft vermitteln, dass die Baumerhaltung und nicht blindwütiges Abholzen oberstes Ansinnen der Stadttochter ist. So waren denn auch hier auf unserem schönen Adenauerplatz die grünen Riesen, durch die Trocken­heit geschwächt, von Pilzen und Schädlingen befallen und mussten schließlich der Axt weichen, andere kamen durch Stürme zu Fall. Die Finanzierung der mindestens fünf versprochenen Bäume läuft über die mags, die sich auch um alle Arbeiten rund ums Einpflanzen kümmert. Wir finden das sehr lobenswert, …

Baumbestand auf dem Adenauerplatz

Die Initiative Gründerzeitviertel lädt am 05. Februar 2020 ab 17.00 h alle Anwohner/innen und interessierte Menschen ein zu Information und Gespräch in die Jugendkirche Mönchengladbach (Albertusstr. 38, 41061 MG). Alle Anwohner/innen lieben den Adenauerplatz und möchten das kleine Fleckchen Grün vor der Haustüre nicht missen. Auch für viele Menschen, die in der Umgebung arbeiten oder einfach nur den Platz passieren, ist der Adenauerplatz ein willkommener Ort, die Seele baumeln zu lassen … sei es bei der Mittagspause oder beim Innenstadtbesuch. Der wunderschöne und größtenteils alte Baumbestand wurde inzwischen stark ausgedünnt, so dass die Sorgen über den Charakterverlust des Platzes groß sind. An der Notwendigkeit der Fällungen hat sicher niemand Zweifel, denn Sicherheit geht vor. Der Wunsch nach „grünem Ersatz“ ist allerdings im ganzen Viertel spürbar und ein berechtigtes Anliegen. Wir freuen uns darüber an diesem Abend Mitarbeiter/innen der MAGS begrüßen zu dürfen, die in Mönchengladbach für die Grünunterhaltung zuständig sind. Und nun, nix wie ran, wir freuen uns natürlich auch auf eine zahlreiche Teilnahme und fruchtbare Gespräche! Das Vorstandsteam der Initiative Gründerzeitviertel!    

Neues Team für den Adenauerplatz

Was lange währt wird endlich gut: Damit das Viertel weiter zusammenwächst und Aktionen an den maßgeblichen Orten Schiller- und Adenauerplatz besser organisiert werden können, ist die Initiative Gründerzeitviertel um eine Arbeitsgruppe reicher geworden: die AG Adenauerplatz In erstaunlich kurzer Zeit haben sich schon zahlreiche nette Leute zu dieser AG zusammengeschlossen, die sich alle eine Belebung dieses schönen grünen Innenstadtplatzes wünschen, der echt viel Potential hat. Alle stecken voller Tatendrang und sind sich sicher, dass die Bemühungen um ein freundliches Miteinander das Lebensgefühl im Viertel heben werden. – Neuankömmlinge sind natürlich jederzeit willkommen! Erste größeres Aktionen bitte vormerken:  Viertel-Stammtisch am 07.06.2018 ab 20.00 h Trödelmarkt am 23. September 2018 Herzlich willkommen!  

Oh, wie schön ist Panama …

Nachdenkliches zur Podiumsdiskussion des BDA (Bund deutscher Architekten-Linker Niederrhein) am 19.10.2017 mit dem Titel: Quartiersbildung – Arrondierung des Gründerzeitviertels und Eicken Für alle, die nicht so im Thema sind: Es geht um die Bebauung der Brachflächen an der Steinmetzstrasse. Die Einladung zur Veranstaltung legt dem geneigten Leser die Vermutung nahe, dass in enger Zusammenarbeit mit der Stadt und der Initiative Gründerzeitviertel ein Konzept entwickelt wurde, das den historischen Charme des Viertels und das soziale Miteinander der Bewohner fördert. Hier möchte ich zunächst etwas Grundsätzliches klarstellen: Die Initiative Gründerzeitviertel ist keine Mitplanerin. Sie bringt Ihre Anregungen oder  Kritik im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten ein. Manches wird gehört, aber vieles eben auch nicht. Darauf wies Philipp Molitor zu Beginn der Veranstaltung deutlich hin. Auf dem Podium: Dr.-Ing. Burkhard Schrammen, Architekt und Stadtplaner Dr.-Ing. Gregor Bonin, Technischer Beigeordneter der Stadt MG Philip Molitor, Vorstandsmitglied der Initiative Gründerzeitviertel Moderation: Denisa Richters, Redaktionsleitung – RP MG Der Saal im Museum Abteiberg war bis auf den letzten Platz gefüllt. Nach der Begrüßung durch den 2. Vorsitzenden des BDA Herrn van Ooyen …

Zurück in alte Zeiten? … Abriss auf der Neuhofstr.

Jetzt ist sie weg, die alte Fabrik auf der Neuhofstraße, vormals Edler von F. Gewichen für ein Investitionsprojekt. MG+, wachsende Stadt: Ja! Keine Frage. Das braucht Gladbach, um den Aufschwung der Stadt auch mit entsprechendem Wohnraum zu begleiten. Aber: Attraktiv muss es sein…. Und wird das attraktiv? Die Neuhofstraße hatte eine fast geschlossene Altbau-Fassadenstruktur. Das Landgericht ist in Sichtweite, sicher eines der Vorzeige-Gebäude der Stadt. Und vor allem: Das Oskar Kühlen Quartier steht auf dem Nachbargrundstück. Hier haben Stefan Hamacher und die Schleiff Denkmalentwicklung ein Beispiel gegeben, wie man Historie mit modernen Ansprüchen verbinden kann. Und nebenan? – Mal salopp formuliert, hier wird einfach alles platt gemacht: Eine sehr schöne Fabrikfassade, stimmig im Gesamtbild. Und es werden wohl auch noch Gründerzeithäuser auf der Schwogenstraße fallen. Willkommen in MG1970! Altes weg und Neues hin! Die „Parade-Beispiele“ aus dieser vergangen geglaubten Zeit: Die östliche Seite der Bismarckstraße und die Viersener Straße. Mit einem 10.000 m² Grundstück kann man sich sicher etwas Besseres einfallen lassen. Eine Symbiose aus alt und neu. Aber dann wird es einen Ticken teurer …

Dein Viertel – Infoabend zu aktuellen Bauprojekten

Wie wird sich die Innenstadt und damit unser Viertel entwickeln? Welche Bauprojekte werden geplant? Wer, was, wann, wo? Frei nach dem Motto: „Sprechenden Menschen kann geholfen werden“ lädt die Initiative Gründerzeitviertel ein zu Information und Dialog. Wir freuen uns sehr den technischen Beigeordneten Herrn Dr. Gregor Bonin als Referenten begrüßen zu dürfen. Termin: 26.04.2017 – Beginn: 19.00 h Ort: JIM – Jugendkirche Mönchengladbach, Albertusstr. 38 in 41061 Mönchengladbach Herzlich willkommen!

Mitgliederversammlung 2017

In diesem Jahr wird die Mitgliedversammlung der Initiative Gründerzeitviertel e.V. ein wenig früher stattfinden. Sie ist eine gute Möglichkeit für unsere Mitglieder einander kennenzulernen, mitzusprechen, das Vereinsleben und die Themen unseres Viertels zu gestalten. Alle Mitglieder sind deshalb am 16.03.2017 um 19.30 h ganz herzlich ins Café Kontor (Albertusstraße 44a, 41061 Mönchengladbach) eingeladen. Also „nix wie ran an den Speck“, denn nie war die aktive Bürgerbeteiligung so wertvoll wie heute! Wir freuen uns auf Deine/Ihre Beteiligung! Herzlich willkommen! Das Vorstandsteam der Initiative Gründerzeitviertel.

Bedenken zur Steinmetzstraße

Bedenken Neubaumaßnahme Steinmetzstraße Grundsätzlich ist die Initiative Gründerzeitviertel e.V. für eine Bebauung der Brachflächen an der Steinmetzstraße. Wir haben aber Bedenken, was den derzeitigen Plan betrifft. Diese setzen sich im Wesentlichen aus folgenden Punkten zusammen: Die Verkehrsführung durch das Gründerzeitviertel ist für uns keine Option, da das Viertel nicht noch mehr motorisierten Individualverkehr verträgt. Dies bezieht sich im Besonderen auf die Sittardstraße und die Straßen rund um den Schillerplatz. Ein höheres Verkehrsaufkommen ist mit dem im nächsten Jahr geplanten Umbau des Platzes und der damit einhergehenden Verkehrsberuhigung unvereinbar. Da die Sittardstraße im Kreuzungsbereich Steinmetzstraße schon heute ein Nadelöhr ist, sehen wir auch dort keine Möglichkeit für ein erhöhtes Verkehrsaufkommen, besonders hervorgerufen durch Besucher eines dort geplanten Nahversorgers. Ein Nahversorger im geplanten Neubau ist für uns ebenfalls überdenkenswert, da es im Umkreis bereits mehrere Nahversorger gibt und im geplanten Neubau für die Fläche des Haus Westland auch Nahversorger in derselben oder doppelten Größe geben soll. Dies führt uns zu einem weiteren wichtigen Punkt. Aus unserer Sicht werden im Moment beide Baugebiete (776 und 481) separat gesehen …

Monika im Wunderland … ein Spaziergang durch´s Quartier

Warum jetzt so etwas? Am 12. Oktober erschien in der Rheinischen Post der Artikel „So schön ist es im Gründerzeitviertel“, der neben viel Lob auch heftige Reaktionen auslöste. Glaubt man den Kritikern, so steht das Gründerzeitviertel nebst Eicken vor dem Untergang. Es wimmelt von Wildpinklern, Müllverursachern, merkwürdigem Volk, Dreck, Krach und einstürzenden Altbauten. Diese Kritik und auch die Unterstellung, dass ich als rosa Schlumpf durch ein erdachtes Wunderland laufe, hat mich dazu gebracht eine Lanze für die geschmähten, eng miteinander verzahnten Viertel zu brechen. Ich werde beginnend in „Eicken-City“ langsam durch das Gründerzeitviertel bis zum Alten Markt wandern, ein heiterer Spaziergang durch meinen Kiez … am besten, Ihr kommt einfach mit! Nix los mit Eicken-City? Eicken ist einer der ältesten Stadtteile Mönchengladbachs und wurde 1269 erstmals urkundlich erwähnt. Mit der Ansiedlung der Textilindustrie im 19. Jahrhundert wuchs es und gelangte zu Wohlstand, wobei die Eickener Str. fast wie ein Boulevard wirkte. Der Bebauung kann man diese guten Zeiten noch heute ansehen. Im zweiten Weltkrieg es Glück, denn als die Alliierten in Mönchengladbach das Zerbomben des …