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Nachbarn feiern ganz „unjeschminkt“

RP 01.September 2014 Text: Nadine Fischer© Foto: Isabella Raupold© Auf dem Adenauerplatz trafen sich am Wochenende die Anwohner des Gründerzeitviertels zum Pflaumenkern-Weitspucken, Kuchenessen und Kennenlernen. Das geplante große Picknick fiel wetterbedingt ersatzlos aus. In blauen Gummistiefeln stapfte Luke Sturm gestern Mittag gut gelaunt über den Adenauerplatz im Gründerzeitviertel. Seine Eltern hatten den Jungen morgens zum wasserabweisenden Schuhwerk geraten – glücklicherweise. „Ich hätte wohl besser selbst auch Gummistiefel angezogen“, sagte Lukes Vater Stefan und schaute auf seine Füße in den dunkelbraunen Turnschuhen, die leicht im matschigweichen Grasboden versanken. Auf diesem Rasen sollte jetzt die Nachbarschaft gemeinsam picknicken? Wohl eher nicht. Der Regen hatte dem Adenauerplatz so zugesetzt, dass die geplante Mitmachaktion beim zweitägigen Nachbarschaftsfest der Initiative Gründerzeitviertel mehr oder weniger ins Wasser fallen musste. „Wir hatten sogar extra Decken mit Thermobeschichtung besorgt“, sagte Vorstandsmitglied Stefan Sturm – die waren überflüssig. Nachdem die Anwohner im vergangenen Jahr zum 150. Geburtstag ihres Viertels an der längsten Kaffee-Tafel der Stadt Platz genommen hatten, sollte jetzt bei der zweiten Auflage des Nachbarschaftsfestes das große Picknick folgen. Doch auch ohne gemeinsames …

Auch wenn…

Unjeschminkt mit janz viel Wasser Ein persönlicher Eindruck Tag 1 Das Gründerzeitviertelfest „Unjeschminkt“ startete am Samstag mit – na ja – einigermaßen schönem Wetter. Das erste Konzert von Ballyhoo war fein und machte Lust auf mehr! Das Sinfonische Rochorchester war wohltuend. Langsam füllte sich der Platz und die Gespräche nahmen zu. Alles war gut. Es füllte sich leider aber auch etwas anderes, oben schwebendes… Der Himmel wurde dunkler und die Wolken sahen aus, als würden sie jeden Moment platzen, so voll waren sie. Na, und dann kam er eben – der Regen… Alles, aber auch alles stand unter Wasser. Viele Leute gingen nach Hause.  Viele kamen erst gar nicht. Was zu verstehen war. Der Strom fiel auch noch zwischendurch aus und es sah gar nicht gut aus für das Konzert der Lehmänner. Doch es gab ein Einsehen von oben – während des Konzerts war es (überwiegend) trocken und die Stimmung richtig gut, wenn auch deutlich weniger Leute da waren als erhofft. Das war Tag eins. Alle Hoffnung lag bei Tag 2. Tag 2 Fing auch …